Archive for the ‘Gesundheit’ Category

Rollatoren und Gehhilfen

Rollatoren können den Alltag gehbehinderter Personen enorm erleichtern. Sie helfen bei der Fortbewegung und bieten die Möglichkeit, wenn nötig Pausen einzulegen oder sich bei längeren Wartezeiten, z.B. an der Kasse im Supermarkt, anzulehnen bzw. auf den Korb zu setzen und zu schonen. Besonders bequem sind dafür zusätzliche Unterarmauflagen.

Es gibt Rollatoren ebenso wie Gehhilfen in verschiedenen Größen, Preis- und Gewichtsklassen, so dass sie individuell auf die Person abgestimmt und auch von sehr kleinen oder großen Personen verwendet werden können. Auch nach Operationen und langen Krankheiten, die den Körper geschwächt haben, können sie vorübergehend sehr hilfreich sein.
Für den Innenbereich eignen sich leichtere Rollatoren ohne Einkaufskorb, die es auch zusammenklappbar gibt.

Bei den Gehwagen können Achselstützen für zusätzliche Stabilisierung sorgen. In jedem Fall erhöhen die Geräte die Lebensqualität und erhalten ein Stück Unabhängigkeit für die Betroffenen.

Was ist der Pleurotus ostreatus (Austernpilz)?

Pleurotus ostreatus, der Austernpilz

Der Austernpilz gehört zur Gattung der Seitlinge (Pleurotus) und wird als Vitalpilz schon seit Jahrhunderten in verschiedenen Kulturen wie z.B. der Traditionellen Chinesischen Medizin verwendet. Er heißt dort „ping gü“, zu Deutsch „Tellerpilz“ und dient zur Vorbeugung und Heilung von Krankheiten.

Der Pleurotus ostreatus enthält neben einem hohen Wasseranteil auch Eiweiß, Mineralien, Vitamin D sowie einen hohen Anteil an Vitamin B.
In Deutschland wird er hauptsächlich als wohlschmeckender Speisepilz kultiviert. Im Handel ist er auch unter dem Namen Kalbfleischpilz zu finden, da er im gedünsteten Zustand geschmacklich daran erinnert. Den Namen Austernpilz verdankt er seiner Ähnlichkeit mit der Schale einer Auster. Neben dem Kulturchampignon und dem Shiitake gehört der Austernpilz in Deutschland zu den drei wichtigsten Kulturpilzen.

In der Natur besiedelt er vor allem dickere Äste und Stämme von Laubhölzern, seltener auch Nadelhölzer. In Deutschland ist er vor allem auf der Rotbuche zu finden.

Cordyceps sinensis

Cordyceps sinensis – kleines Raupenwunder

Der Cordyceps sinensis ist besser bekannt als tibetischer Raupenpilz. Er ist ein Schlauchpilz der in der Chinesischen Medizin schon seit Urzeiten eine große Rolle spielt.

Dieser Pilz wächst unterirdisch aus dem Kopf der Mottengattung der Wurzelbohrer. Dabei wachsen die gestielten und keulenförmigen 5 bis 15 cm hohen braunen Fruchtkörper im Frühjahr zur Erdoberfläche.
In China schätzt man den Pilz als Tonikum ebenso wie seinen großen Wert als Statussymbol. Dieser Umstand trägt, zur Freude tibetischer Pilzsammler, sehr zur Preissteigerung des Pilzes bei.
Schon zwei Pilzbewachsene Larven bringen etwa soviel Geld wie ein Tag harter Arbeit im Straßenbau. Dabei kann die tägliche Ausbeute unter Umständen zwischen 5 bis 15 Pilze betragen – eine lukrative Beschäftigung also!
Nicht zuletzt aus diesem Grund ziehen jedes Frühjahr Heerscharen von Tibetern auf die Hochweiden, um diesen winzigen Pilz zu sammeln. Nach statistischen Angaben sind in dieser Zeit etwa 60% der Bevölkerung auf der Suche nach „Bu“, wie die Einheimischen sagen, was so viel wie Raupe oder Wurm bedeutet.
Das hohe Einkommen, das der Pilz den Sammlern beschert, ermöglicht ihnen oftmals den Arzt- oder Krankenhausbesuch, den Kauf von Schulbüchern oder die Zahlung ihrer Steuern.

In Europa wird der Pilz unter bestimmten biotechnologischen Bedingungen kultiviert, zu Pulver verarbeitet und in Kapselform in den Handel gebracht.
Abgesehen von den altbekannten Erkenntnissen in der Chinesischen Heilkunst fand auch die moderne Wissenschaft heraus, dass der Cordyceps sinensis zur Steigerung der Leistung beiträgt, dem Alterungsprozess entgegenwirkt, den Energiestoffwechsel merklich verbessert und damit natürlich auch die Heilung einer Vielzahl von Krankheiten beschleunigt.

Resveratrol

Resveratrol – natürliche und clevere Pflanzenchemie

Das uns heute bekannte Resveratrol ist ein Phytoalexin, zählt zu den Polyphenolen und hat antioxidative Eigenschaften. Erstmals gelang es Forschern, entgegen so manch gegenteiliger Behauptung, bereits im Jahre 1939 diesen Wirkstoff zu isolieren.
Man fand ihn gegen Ende der 1950er Jahre ebenfalls in einem westaustralischen Eukalyptus.
Resveratrol befindet sich aber auch in unseren heimischen in Himbeeren, Maulbeeren, Pflaumen, Erdnüssen und verschiedenen anderen Pflanzen. Aus diesem Grund weisen pflanzliche Lebensmittel wie etwa Traubensaft oder Wein natürlich auch Spuren dieses Wirkstoffes in unterschiedlicher Konzentration auf.
Wie wirkt Resveratrol nun aber eigentlich und warum ist es für die medizinische Forschung so interessant?

In der Natur schützt dieser Wirkstoff die Pflanzen in feuchten Perioden beispielsweise vor Parasiten und Pilzinfektionen – eine nützliche Erkenntnis!
Bei Studien und Experimenten in einer künstlichen Umgebung haben Forscher nämlich nun Hinweise auf eine mögliche Wirksamkeit gegen Krebszellen gefunden. Genauer gesagt hilft Resveratrol bei der Abtötung der gefährlichen Zellen indem es hemmend auf ein Protein wirkt, dass für das Überleben der Krebszellen maßgebend ist.
Chinesische Wissenschaftler haben zudem ein Gen entwickelt und in andere Pflanzen eingeschleust, das diese dazu bringt, den Wirkstoff Resveratrol in hoher Konzentration zu bilden und zu produzieren.
Tierversuche mit diesem Stoff haben erstaunliche Erfolge und Ergebnisse gezeigt. Allerdings stehen Studien in der Humanmedizin erst am Anfang.
Trotzdem werden bereits in den USA und auch in Deutschland Resveratrol-Präparate als Nahrungsergänzungsmittel frei im Handel angeboten.

Shiitake

Shiitake – der König der Pilze

Der Shiitake gehört neben dem bekannten Champignon zu den am meisten verzehrten Pilzen der Welt und gilt damit wohl auch zu Recht als König der Pilze.
Übrigens – der japanischen Name „Shii-Take“ bedeutet übersetzt nichts weiter als „Pilz (Take) der am Pasania-Baum (Shii)“ wächst.

Bereits seit der Ming-Dynastie kennt man ihn als willkommene Hilfe zur Bewahrung der Gesundheit, als wirksames Mittel zur Stabilisierung und Stimulierung des Kreislaufs sowie zur Linderung bei Erkältungskrankheiten.
Seine schleimlösenden Stoffe sind besonders bei chronischer Bronchitis sehr hilfreich und können, morgens und abends eingenommen, nun ihre Wirkung voll entfalten.

Außerdem werden dem Shiitake Tumor- und Virushemmende Eigenschaften zugeschrieben. Intensive medizinische Forschungen auf diesem Gebiet haben ergeben, dass es sich hier um Polysaccharide oder Beta-Glucane handelt. Sie sorgen nämlich dafür, dass im Körper verstärkt Interleukin-1 gebildet wird, das sowohl Viren unschädlich macht als auch gegen Krebszellen aktiv ist. Die Infektionsanfälligkeit sinkt damit rapide – eine Wirkung, die besonders bei frisch operierten Patienten und Diabetikern sehr hilfreich und willkommen ist.

Die ebenfalls im Shiitake enthaltenen Eritadenine bewirken zudem ein schnelleres Ausscheiden des schädlichen LDL-Cholesterins, womit sich wiederum das Risiko plaquebildender Schaumzellen an den Arterienwänden drastisch verringert.
In der traditionellen Chinesischen Medizin kommt der Shiitake ebenfalls bei Arteriosklerose, verschiedenen Allergien, Rheuma, Gicht, Migräne, Magengeschwüren oder Hepatitis zur Anwendung.

Bislang galt jedoch trotz aller Heilwirkung die dringende Empfehlung, bei Verwendung von Frischpilzen eine bestimmte Gar- oder Kochzeit einzuhalten, da sonst – wenn auch in seltenen Fällen – allergische Hautreaktionen auftreten können. Es sind bis jetzt allerdings nur sehr wenige Fälle von Shiitake-Dermatitis bekannt geworden.

Reishi

Reishi – Medizin in Pilzform

Vitalpilze gehören schon seit Jahrtausenden zur Naturmedizin und werden für sehr unterschiedliche Therapien und Behandlungsmethoden eingesetzt. Einer der bedeutungsvollsten und wichtigsten Vertreter der Vitalpilze ist der in Japan als „Reishi“ bekannte „Glänzende Lackporlin“.
Man verwendet ihn in Europa schon seit langer Zeit als Speisepilz, allerdings kommt er heute wegen seiner großartigen pharmakologischen Eigenschaften mehr und mehr auch in der modernen Naturheilkunde zur Anwendung.
Schon seit vielen Jahrtausenden verwendet man die Pulver oder Extrakte des Reishi-Pilzes bereits zu Heilzwecken und zur Therapie in China, Japan und Korea, wo er zu den zehn stärksten Wirkkomponenten gehört.
Da der Reishi auch in Asien nicht als „Massenpilz“ vorkommt, war er natürlich sehr lange Zeit lediglich dem Kaiser, erlesenen Vertretern des Adels oder den Priestern vorbehalten.

Auch in Europa und den USA steht dieser Pilz seit geraumer Zeit im Fokus der Heilpilzforschung.
Seine medizinisch bereits erprobten Anwendungsgebiete sind dabei besonders in der begleitenden Krebstherapie, bei Allergien, Autoimmunerkrankungen, Herz-Kreislaufbeschwerden, Schlafstörungen, Erschöpfung, nervöser Unruhe, dem chronischen Müdigkeitssyndrom und sogar in der AIDS-Therapie zu finden. Reishi dient ebenfalls zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes und zur Stärkung des Immunsystems.

Zahlreiche schulmedizinische Forschungen in den vergangenen 20 Jahren haben weitere verblüffende Eigenschaften und Wirkungsweisen dieses traditionellen Vitalpilzes zum Vorschein gebracht und die Einsatzmöglichkeiten sind dabei noch längst nicht ausgeschöpft.
In Deutschland ist Reishi unter dem Namen „Lingzhi“ vorwiegend in Form von Granulat-Extrakten erhältlich.

Vitalpilze

Die wunderbare Welt der Vitalpilze

Nahrungsergänzungsmittel sind überaus hilfreiche und willkommene Energielieferanten, dennoch ersetzen sie keine ausgewogene Ernährung und dienen auch nicht der selbstkreierten Behandlung von Erkrankungen.
Trotzdem, ein sehr wirkungsvolles Ergänzungsmittel finden wir in der sehr umfangreichen Welt der Vitalpilze.

Schon seit Jahrtausenden nutzt der Mensch die Heilkraft von Pflanzen und verschiedenen Pilzarten. Exakte Aufzeichnungen und Erfahrungen sind noch heute besonders in China und Japan zu finden und helfen uns, bekannte Pilzarten zu kultivieren und für medizinische Zwecke zu nutzen.
Aus den so gezüchteten Vitalpilzen werden beispielsweise Pilzextrakte hergestellt, die anschließend fermentiert und zu reinem und unverfälschtem Pulver verarbeitet werden können. Nun wird das so gewonnene Pulver in heißem Wasser extrahiert.

Grundsätzlich besitzen Vitalpilze ein sehr breites Spektrum an hervorragenden, positiven und gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen.
Hier ein Beispiel: Jeder kennt mit Sicherheit die Wirkung von Penicillin. Dieser Wirkstoff ist ein Antibiotikum das in der Lage ist, Bakterien abzutöten und damit unzählige Menschenleben zu retten. Was allerdings die wenigsten wissen ist, dass es sich dabei eigentlich um einen Pilz handelt!
Ärzte, Therapeuten und Heilpraktiker erzielen unter Verwendung von Vitalpilzen spektakuläre Erfolge. Sie sind auch besonders bei schweren Erkrankungen als zusätzliche Möglichkeit zu sehen, den gesamten Organismus zu stärken und zu stabilisieren.

Pflanzenextrakte und Fruchtextrakte

Die Wirkung von Fruchtextrakten und Pflanzenextrakten

Pflanzliche Heilmittel haben heute mehr denn je Hochkonjunktur und ihre intensive Wirkungsweise hält bislang jeder noch so akribischen schulmedizinischen Untersuchung und Forschung stand. Das macht sie unumstritten zur Nummer eins unter den Heilmitteln und Pflegeprodukten.
Sie werden grundsätzlich aus 100% pflanzlichen Wirkstoffen hergestellt und kommen in der Regel als Pulver oder in Kapsel- und Tablettenform in den Handel. Da die allgemeine Globalisierung heute auch nicht vor der medizinischen Forschung halt macht, sind ebenfalls unzählige wirkungsvolle Produkte und Pflanzenextrakte aus aller Herren Länder erhältlich.

Diese Produkte sind neben der Pharma-Industrie natürlich auch im Bereich Lebensmittel, Nahrungsergänzung und Kosmetik zu finden.

Besonders die Kosmetikindustrie hat hier die positive Wirkung von Frucht- und Pflanzenextrakten für sich entdeckt und nutzt sie zunehmend in Cremes oder Tinkturen, die Haut und Haaren zu einem strahlenden und gesunden Aussehen verhelfen. Sie gelten nicht umsonst als natürlicher Altersschutz und stellen damit jedes chemisch erzeugte Kosmetikprodukt in den Schatten, welches zusätzlich bei Langzeitanwendung auch noch unerwünschte Nebenwirkungen haben kann.

Fruchtextrakte und Pflanzenextrakte werden aus Obst oder Pflanzenteilen unter Beigabe von wenigen oder gar keinen weiteren Zutaten hergestellt und bringen damit die volle Wirkung der vorhandenen Vitamine und Alpha-Hydroxysäuren zum Einsatz.
Diese Extrakte haben erfrischende, reinigende und feuchtigkeitsspendende Eigenschaften und können deshalb erfolgreich zur Behandlung von Problemhaut und zur Schönheitspflege eingesetzt werden.

Grüner Tee-Extrakt

Die Wirkung des Grünen Tee-Extraktes

Die Geschichte des grünen Tees ist schon mehrere tausend Jahre alt, wurde vor ca. 4700 Jahren erstmalig erwähnt und kommt ursprünglich aus China. Man sagt ihm bereits von Alters her lebensverlängernde Eigenschaften nach, denn grüner Tee wirkt Herz-Kreislauf-Erkrankungen entgegen und fängt freie Radikale ab. Natürlich kann grüner Tee den Alterungsprozess nicht rückgängig machen, er kann ihn jedoch deutlich verlangsamen. Die positive Wirkung auf die Kollagen- und Elastinfasern äußert sich dabei in der Verhinderung vorzeitiger körperlicher und geistiger Alterungsschäden. Auch das Immunsystem wird mit „Grünem Tee-Extrakt“ stabilisiert und der Infektionsschutz deutlich verbessert.

Für diese positive Wirkung im „Grünen Tee-Extrakt“ sorgen hauptsächlich so wichtige und wirkungsvolle Inhaltsstoffe wie Koffein, Catechin, Aminosäuren, Theanin und zahlreiche Vitamine wie etwa das Vitamin A, B, C, B12 sowie Calcium, Kalium, Magnesium, Kupfer, Zink, Nickel, Carotine und Fluor. Diese Stoffe machen einen Großteil der Macht dieses Produktes aus, weshalb auch Kapseln zur Nahrungsergänzung hergestellt werden. Sonst müsste man, um die erwünschte Wirkung zu erzielen, täglich etwa 10 bis 15 Tassen Tee trinken.

Grüner Tee-Extrakt ist übrigens auch behilflich beim Senken des Cholesterinspiegels und beim Verbrennen von Kalorien, weshalb dieses Produkt unter anderem sehr zu empfehlen ist.

Kudzu

Kudzu – die pflanzliche Raucherentwöhnung

Kudzu – eine Pflanze die unseren heimischen Bohnen sehr ähnlich ist, könnte man schon beinahe als Unkraut bezeichnen. Sie stammt ursprünglich aus Japan und wurde in den 1870er Jahren in die USA eingeführt. Dort hat sie sich diese Kletterpflanze bis in die tropischen und subtropischen Gebiete des Landes ausgebreitet und bevölkert dort den Boden, Bäume oder Masten.

Kudzu ist sehr widerstandsfähig und überwuchert nahezu alles, was nicht zuletzt auch zum Schaden für die Land- und Forstwirtschaft oder die Stromerzeuger führt. Unter idealen Bedingungen wächst Kudzu täglich nahezu bis zu 30 cm.

Allerdings ist neben aller Lästigkeit Kudzu auch eine sehr nützliche Pflanze die in fast allen Nahrungsmitteln verwendet werden kann. In Japan kennt man Kudzu auch als Heilpflanze zur Langzeitanwendung insbesondere bei Migräne, Kopfschmerzen, Bluthochdruck, Steifigkeit in Nacken und Schultern, Allergien verschiedenster Art und Angina. Man kann Kudzu allerdings ebenfalls gegen lästige „Katerbeschwerden“, Alkoholsucht und zur Nikotinentwöhnung verwenden.
Während der Schwangerschaft oder bei Menschen mit sehr ausgeprägten Blutproblemen ist allerdings Vorsicht geboten da weitreichende wissenschaftliche Studien noch nicht wirklich abgeschlossen sind.

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